Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird beauftragt, kurzfristig wirksame und langfristig nachhaltige Hitzeschutzmaßnahmen im Bezirk Spandau zu ergreifen, um insbesondere gefährdete Bevölkerungsgruppen besser vor den Folgen extremer Hitze zu schützen.
Dabei soll das Bezirksamt:
In Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen und Trägern Maßnahmen zur Information und Unterstützung hitzegefährdeter Personen koordinieren.
Hitzeschutz im öffentlichen Raum stärken – z. B. durch Schattenplätze, Trinkwasserangebote und Begrünung.
Bei Bau- und Stadtplanungsprojekten Hitzeschutz systematisch berücksichtigen.
Prüfen, ob eine begehbare „Klimakiste“ nach Vorbild der Stadt Hameln in der Altstadt oder anderen stark betroffenen Bereichen eingesetzt werden kann.
Begründung:
Zunehmende Hitzewellen erfordern auch auf Bezirksebene konkrete Schutzmaßnahmen. Besonders ältere, kranke und obdachlose Menschen sind betroffen. Spandau sollte frühzeitig und koordiniert handeln, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen und den öffentlichen Raum klimaresilient zu gestalten.
Status: 1945/XXI – Antrag – Hitzeschutzmaßnahmen für Spandau
Verlauf: Unser Antrag wurde an mehrere Ausschüsse überwiesen. Ziel: Mehr Schatten, Wasser & Kühlung – wichtig für Tiere, Kinder & Ältere!