Katzen-Tragezeit-Tabelle - Geburtstermin, Anzeichen und Notfälle

Inna Vogel

Inna Vogel

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14. Oktober 2026

Ein süßes orange-weißes Kätzchen liegt im Arm seiner Mutter. Die **Katzen Tragezeit Tabelle** zeigt, dass solche kleinen Wunder nach etwa 63 Tagen geboren werden.

Wenn eine Katze gedeckt wurde, ist die wichtigste Frage meist schnell gestellt: Wann kommen die Kitten? Eine Katzen-Tragezeit-Tabelle hilft dabei, die ungefähr 63 bis 65 Tage dauernde Trächtigkeit einzuordnen, typische Veränderungen zu erkennen und rechtzeitig die Geburt vorzubereiten. Ich zeige außerdem, wann eine tierärztliche Kontrolle sinnvoll ist und welche Anzeichen nicht abgewartet werden sollten.

Die wichtigsten Daten zur Trächtigkeit auf einen Blick

  • Die normale Tragzeit beträgt meist 63 bis 65 Tage.
  • Je nach Zählweise und individuellem Verlauf sind etwa 58 bis 69 Tage möglich.
  • Erste sichtbare Hinweise zeigen sich oft ab Tag 15 bis 18 an den Zitzen.
  • Eine Trächtigkeit lässt sich per Ultraschall ungefähr ab Tag 20 bis 25 bestätigen.
  • Bei starken Wehen ohne Kitten, übel riechendem Ausfluss oder deutlicher Schwäche braucht die Katze sofort tierärztliche Hilfe.

Die Katzen-Tragezeit-Tabelle nach Tagen und Wochen

Für die Planung rechne ich grundsätzlich mit einem Mittelwert von 64 Tagen. Das ist kein fester Geburtstermin, sondern ein sinnvoller Richtwert. Besonders bei unbekanntem Deckdatum kann die Geburt einige Tage früher oder später einsetzen.

Zeitraum Was sich entwickelt Woran Sie etwas merken können Was jetzt sinnvoll ist
Tag 1 bis 7 Befruchtung und Wanderung der Embryonen Meist keine sichtbaren Veränderungen Gewohnte Fütterung, Ruhe und keine Medikamente ohne Rücksprache
Tag 8 bis 14 Einnistung in der Gebärmutter Gelegentlich mehr Ruhe oder leichter wechselnder Appetit Stress vermeiden und Fressverhalten beobachten
Tag 15 bis 21 Frühe Organentwicklung Zitzen können rosiger und etwas größer werden Trächtigkeit tierärztlich abklären lassen
Tag 22 bis 28 Embryonen entwickeln erkennbare Körperstrukturen Erste leichte Rundung des Bauchs möglich Futterqualität prüfen, nicht eigenmächtig supplementieren
Tag 29 bis 35 Schnelles Wachstum der Kitten Bauch wird sichtbarer, Appetit steigt häufig Auf energiereiches Kittenfutter umstellen, falls empfohlen
Tag 36 bis 42 Fell und Bewegungen entwickeln sich weiter Kittenbewegungen können manchmal tast- oder sichtbar sein Sprünge und riskante Kletterstellen möglichst begrenzen
Tag 43 bis 49 Die Skelette verkalken Deutlich runder Bauch, zunehmendes Ruhebedürfnis Röntgen zur Bestimmung der Kittenzahl nur nach tierärztlicher Abwägung
Tag 50 bis 56 Die Kitten sind weit entwickelt Nestbau, Anhänglichkeit oder Rückzug können zunehmen Wurfkiste aufstellen und Tierarztkontakt griffbereit halten
Ab Tag 57 Geburtsbereitschaft und Geburt Unruhe, häufiges Lecken, weniger Appetit und Presswehen Beobachten, Ruhe bewahren und bei Problemen sofort handeln

Die Tabelle beschreibt einen typischen Verlauf, keine exakte Schablone. Der Decktag ist nicht immer der Befruchtungstag, und bei mehreren Paarungen kann die Berechnung zusätzlich ungenau werden. Bei einer Freigängerkatze ist deshalb das Zeitfenster wichtiger als ein einzelnes Kalenderdatum.

So berechnen Sie den voraussichtlichen Geburtstermin

Ist der Decktag bekannt, können Sie zunächst 64 Tage addieren. Für die praktische Planung sollten Sie aber ein Fenster von ungefähr 61 bis 69 Tagen eintragen. So geraten Sie nicht in unnötige Panik, wenn die Katze nicht exakt am errechneten Tag wirft.

Beispiel: Wurde die Katze am 1. März gedeckt, liegt der wahrscheinliche Geburtstermin ungefähr Anfang Mai. Ich würde ab etwa Tag 60 alles vorbereitet haben und ab Tag 63 besonders aufmerksam beobachten. Bleiben Geburtsanzeichen über den erwartbaren Zeitraum hinaus aus, sollte eine Tierarztpraxis den Verlauf beurteilen.

Warum der Decktag nur ein Richtwert ist

Katzen gehören zu den sogenannten induzierten Ovulatoren. Der Eisprung wird meist durch den Deckakt ausgelöst, dennoch können mehrere Paarungen und ein unklarer Beginn der Trächtigkeit die Rechnung verschieben. Deshalb ist eine Berechnung vom vermuteten Eisprung genauer als eine Rechnung mit einem unsicheren Deckdatum.

Bei einer geplanten Zucht kann der Tierarzt den Verlauf zusätzlich per Ultraschall kontrollieren. Bei einer ungeplanten Trächtigkeit ist es besonders sinnvoll, nicht selbst am Bauch zu drücken oder die Kitten ertasten zu wollen, da dies Mutter und Föten verletzen kann.

Woran Sie die Trächtigkeit erkennen

In den ersten zwei Wochen sieht man meistens fast nichts. Ab ungefähr Tag 15 bis 18 können die Zitzen rosiger und etwas ausgeprägter wirken. Dieses sogenannte „Pinking-up“ ist ein Hinweis, beweist aber allein noch keine Trächtigkeit.

Später nehmen Bauchumfang und Gewicht zu, die Katze schläft oft mehr und zeigt möglicherweise größeren Appetit. Manche Tiere werden besonders anhänglich, andere suchen häufiger ihre Ruhe. Solche Verhaltensänderungen sind individuell und können auch andere Ursachen haben.

Welche Untersuchung wann sinnvoll ist

  • Ultraschall ab etwa Tag 20 bis 25: Damit lässt sich eine Trächtigkeit meist bestätigen und die Entwicklung kontrollieren.
  • Röntgen ab ungefähr Tag 42 bis 45: Die verkalkten Skelette können sichtbar sein, sodass sich die Zahl der Kitten besser einschätzen lässt.
  • Kontrolle gegen Ende der Trächtigkeit: Sie ist besonders bei jungen, sehr kleinen, übergewichtigen oder gesundheitlich vorbelasteten Katzen sinnvoll.

Die Kittenzahl zu kennen kann bei der Geburt helfen, weil Sie besser einschätzen können, ob bereits alle Jungtiere geboren wurden. Eine Röntgenaufnahme ist aber kein Routine-Schritt für jede Katze, sondern sollte gemeinsam mit der Tierarztpraxis abgewogen werden.

Was eine trächtige Katze jetzt braucht

Eine trächtige Katze benötigt vor allem Ruhe, gutes Futter und sichere Rückzugsmöglichkeiten. In der ersten Hälfte muss die Futtermenge meist nicht stark steigen. Später wächst der Energiebedarf, während der Bauch weniger Platz für große Mahlzeiten lässt.

Ich bevorzuge in dieser Phase ein hochwertiges, energiereiches Kittenfutter, das für Wachstum und säugende Katzen geeignet ist. Besser sind mehrere kleine Mahlzeiten als eine deutlich größere Portion. Kalzium, Vitaminpräparate oder andere Ergänzungen sollten Sie nur nach tierärztlicher Empfehlung geben, denn eine Überversorgung kann ebenfalls schaden.

Die Wurfkiste richtig vorbereiten

Stellen Sie die Wurfkiste spätestens in der achten Woche an einen ruhigen, warmen und zugluftfreien Ort. Sie sollte so groß sein, dass die Katze sich bequem drehen und ausgestreckt liegen kann, aber nicht so offen, dass die Kitten leicht herauskrabbeln.

  • Verwenden Sie saugfähige, waschbare Unterlagen.
  • Halten Sie frisches Wasser und Futter in der Nähe bereit.
  • Vermeiden Sie starke Gerüche, häufige Besucher und unnötiges Umsetzen.
  • Lassen Sie die Katze selbst entscheiden, ob sie die Kiste annimmt.

Viele Katzen suchen sich trotzdem einen anderen Platz aus. Das ist nicht automatisch problematisch. Entscheidend ist, dass der gewählte Ort sauber, sicher und ausreichend warm ist und die Mutter dort nicht gestört wird.

Geburtszeichen und mögliche Notfälle

In den letzten 24 bis 48 Stunden werden viele Katzen unruhiger, lecken sich häufiger und suchen nach einem geeigneten Nest. Manche fressen weniger oder verweigern kurz vor der Geburt das Futter. Ein Temperaturabfall kann auftreten, ist zu Hause aber nicht immer zuverlässig zu messen und sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.

Was bei einer normalen Geburt passiert

Nach einer oft unauffälligen Eröffnungsphase beginnen die Presswehen. Das erste Kitten sollte nach Beginn kräftiger Wehen normalerweise innerhalb von etwa 30 bis 60 Minuten geboren werden. Zwischen den Kitten liegen häufig weniger als eine Stunde, gelegentlich kann die Pause aber länger ausfallen.

Ich beobachte in dieser Phase ruhig aus etwas Abstand und greife so wenig wie möglich ein. Die Katze sollte nicht ständig angefasst oder umgelagert werden. Saubere Handtücher, eine Transportbox und die Telefonnummer der Tierarztpraxis gehören trotzdem bereitgelegt.

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Wann Sie sofort Hilfe brauchen

  • Starke Presswehen dauern länger als 20 bis 30 Minuten, ohne dass ein Kitten geboren wird.
  • Zwischen zwei Kitten vergehen etwa ein bis zwei Stunden, obwohl die Katze weiterhin presst oder erschöpft wirkt.
  • Vor dem ersten Kitten tritt grünlicher, übel riechender oder stärker blutiger Ausfluss auf.
  • Die Katze wirkt apathisch, hat starke Schmerzen, Fieber, Atemprobleme oder kollabiert.
  • Die erwartete Tragzeit ist deutlich überschritten und es gibt keine Geburtsanzeichen.

In diesen Situationen sollten Sie nicht selbst an einem Kitten ziehen und auch keine Wehenmittel verabreichen. Rufen Sie die Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst an und schildern Sie genau, seit wann Wehen, Ausfluss oder Verhaltensänderungen bestehen.

Was nach der Geburt besonders wichtig ist

Nach der Geburt brauchen Mutter und Kitten vor allem Wärme, Ruhe und ungestörten Zugang zum Gesäuge. Prüfen Sie aus der Distanz, ob alle Kitten atmen, trocken sind und regelmäßig trinken. Ein schwaches oder dauerhaft abgesondertes Kitten sollte tierärztlich abgeklärt werden.

Die Mutter sollte innerhalb kurzer Zeit wieder trinken und sich um die Kitten kümmern. Frisst sie nicht, wirkt sie auffällig matt oder zeigt Muskelzittern, Unruhe oder Krämpfe, ist das ein Notfall. Gerade nach einem größeren Wurf kann ein gestörter Kalziumhaushalt gefährlich werden.

Für die Zukunft ist außerdem wichtig, eine weitere ungewollte Trächtigkeit zu verhindern. Eine Kätzin kann bereits relativ bald nach der Geburt wieder rollig werden. Wer keinen verantwortungsvoll geplanten Wurf anstrebt, sollte den passenden Zeitpunkt für eine Kastration mit der Tierarztpraxis besprechen.

Mit einem Zeitfenster planen statt auf einen einzelnen Tag zu warten

Die zuverlässigste Orientierung ist die Kombination aus Deckdatum, typischer Entwicklung und dem Verhalten der Katze. Rechnen Sie mit etwa 64 Tagen, bereiten Sie sich aber auf ein breiteres Zeitfenster vor und beobachten Sie besonders die letzten zehn Tage aufmerksam.

Eine ruhige Umgebung, passende Ernährung und ein erreichbarer tierärztlicher Ansprechpartner machen in der Praxis den größten Unterschied. So bleibt die Geburt gut vorbereitet, ohne die Katze durch unnötige Kontrollen oder Eingriffe zusätzlich zu belasten.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Das Material wurde mit Unterstützung moderner Analyse- und Sprachwerkzeuge (KI) erstellt. Konsultieren Sie vor einer Entscheidung einen Experten.

Häufig gestellte Fragen

Die Tragzeit beträgt meist 63 bis 65 Tage. Je nach Zählweise, Deckdatum und individuellem Verlauf sind ungefähr 58 bis 69 Tage möglich. Für die Planung ist ein Zeitfenster von etwa 61 bis 69 Tagen sinnvoller als ein einzelner errechneter Termin.

Erste Hinweise wie rosigere und größere Zitzen können ab etwa Tag 15 bis 18 auftreten, beweisen eine Trächtigkeit aber nicht. Ein Ultraschall kann sie meist ab Tag 20 bis 25 bestätigen. Ab etwa Tag 42 bis 45 sind die Skelette im Röntgen sichtbar, wodurch sich die Kittenzahl besser einschätzen lässt.

In den letzten 24 bis 48 Stunden können Unruhe, häufiges Lecken, Nestbau, Rückzug und weniger Appetit auftreten. Nach Beginn kräftiger Presswehen wird das erste Kitten normalerweise innerhalb von etwa 30 bis 60 Minuten geboren. Zwischen den Kitten liegen häufig weniger als eine Stunde, gelegentlich sind längere Pausen möglich.

Rufen Sie den Tierarzt oder Notdienst, wenn starke Presswehen länger als 20 bis 30 Minuten ohne Kitten anhalten, zwischen Kitten etwa ein bis zwei Stunden vergehen und die Katze weiter presst oder erschöpft wirkt. Sofortige Hilfe ist auch bei grünlichem, übel riechendem oder stärker blutigem Ausfluss vor dem ersten Kitten sowie bei Apathie, starken Schmerzen, Fieber, Atemproblemen oder Kollaps nötig.
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trächtigkeit kitten kastration geburt wurfkiste

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Inna Vogel
Mein Name ist Inna Vogel und ich beschäftige mich seit 4 Jahren intensiv mit den Themen Haustierhaltung, Pflege und Tierschutz. Mein Interesse an diesen Themen entstand aus meiner eigenen Erfahrung als Tierliebhaberin. Ich habe immer ein großes Herz für Tiere gehabt und möchte anderen helfen, die Bedürfnisse ihrer Haustiere besser zu verstehen und ihnen ein glückliches Leben zu ermöglichen. In meinen Beiträgen konzentriere ich mich darauf, praktische Tipps und fundierte Informationen bereitzustellen, die sowohl für erfahrene Tierhalter als auch für Neueinsteiger nützlich sind. Ich lege großen Wert darauf, meine Recherchen sorgfältig durchzuführen und aktuelle Trends im Bereich Tierschutz zu verfolgen. Mein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich zu machen, damit jeder die richtigen Entscheidungen für seine Tiere treffen kann. Ich hoffe, dass meine Artikel dazu beitragen, das Bewusstsein für den Tierschutz zu schärfen und das Wohlbefinden unserer pelzigen Freunde zu fördern.
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